Archive for the ‘Pädagogik’ Category

Lehrerkompetenzen

Samstag, Februar 7th, 2009

Bereits am dritten Tag des Referendariats weiß ich, was ich am Ende des Refs. können muss. Das Seminar beschreibt folgende Lehrerkompetenzen:
- Realschullehreranwärter sind in der Lage, die Lehrerrolle zu übernehmen und zu gestalten.
- … können die eigene Person, die Erziehungs- und Unterrichtsarbeit reflektieren.
- … sind bereit und in der Lage, an schulische Entwicklungsprozesse mitzugestalten.
- … haben die Fähigkeit, Rahmenbedingungen von Schule und Unterricht zu erkennen und die Erkenntnisse in erzieherischer Verantwortung handelnd auf die Unterrichts- und Erziehungswirklichkeit zu übertragen.
- … können Lernvoraussetzungen und Verhalten Jugendlichen in der Realschule einschätzen.
- … können mit Kollegen zusammenarbeiten.
- … können mit Eltern zusammenarbeiten.
- … sind in der Lage, mit anderen für die Schule bedeutsamen Partnern zusammenzuarbeiten.
- … können Störungen und Konflikte beschreiben, analysieren und einschätzen.
- … können Beratungsgespräche mit unterschiedlichen Gesprächspartnern führen.
- … können Lehr- und Lernprozesse planen und gestalten.
- … können Lehr- und Lernprozesse verstehen und auswerten.

Guter Unterricht…

Samstag, Februar 7th, 2009

Zusammenfassung eines Artikels von Hilbert Meyer in Pädagogik 10/03 S. 36-43 bzw. http://www.member.uni-oldenburg.de/hilbert.meyer/9290.html.

Zehn Merkmale guten Unterrichts
1. Klare Strukturierung des Unterrichts (Prozess-, Ziel- und Inhaltsklarheit; Rollenklarheit, Absprache von Regeln, Ritualen und Freiräumen)
2. Hoher Anteil echter Lernzeit (durch gutes Zeitmanagement, Pünktlichkeit; Auslagerung von Organisationskram; Rhythmisierung des Tagesablaufs)
3. Lernförderliches Klima (durch gegenseitigen Respekt, verlässlich eingehaltene Regeln, Verantwortungsübernahme, Gerechtigkeit und Fürsorge)
4. inhaltliche Klarheit (durch Verständlichkeit der Aufgabenstellung, Monitoring des Lernverlaufs, Plausibilität des thematischen Gangs, Klarheit und Verbindlichkeit der Ergebnissicherung)
5. Sinnstiftendes Kommunizieren (durch Planungsbeteiligung, Gesprächskultur, Schülerkonferenzen, Lerntagebücher und Schülerfeedback)
6. Methodenvielfalt (Reichtum an Inszenierungstechniken; Vielfalt der Handlungsmuster; Variabilität der Verlaufsformen und Ausbalancierung der methodischen Großformen)
7. individuelles Fördern (durch Freiräume, Geduld und Zeit; durch innere Differenzierung und Integration; durch individuelle Lernstandsanalysen und abgestimmte Förderpläne; besondere Förderung von Schülern aus Risikogruppen)
8. Intelligentes Üben (durch Bewusstmachen von Lernstrategien, Passgenauigkeit der Übungsaufgaben, methodische Variation und Anwendungsbezüge)
9. Klare Leistungserwartungen (durch Passung und Transparenz) und klare Rückmeldungen (gerecht und zügig)
10. Vorbereitete Umgebung (= verlässliche Ordnung, geschickte Raumregie, Bewegungsmöglichkeiten und Ästhetik der Raumgestaltung)

Es wird sicher schwierig alle Aspekte bei jeder Stunde zu beachten. Sinn macht bestimmt von Stunde zu Stunde einzelne Aspekte zu beachten bzw. zu reflektieren.