Februar 11th, 2009
Die Kompetenzen sind als Lernziele definiert. So werden im Unterricht konkrete Ziele formuliert, die am Ende zu einer Kompetenz führen.
Beispiel: Als Unterrichtsziel wird definiert, dass die Schüler einfache Terme mulitplizieren können. Übergeordnete Kompetenz aus dem Bildungsplan wäre die allgemeine mathematische Kompetenz, dass Schüler mit Variablen als typisch mathematisches Element umgegangen und gearbeitet werden kann.
(”Die in den Bildungsstandards benannten allgemeinen und inhaltsbezogenen mathematischen Kompetenzen erwerben
die Schülerinnen und Schüler in aktiver Auseinandersetzung mit vielgestaltigen mathematischen Inhalten
im Unterricht” http://www.bildung-staerkt-menschen.de/leu_datenbank/niveau.2006-08-30.1586322704/niveaumaterial.2008-09-18.7858768697/download).
Zum Lösen mathematischer Aufgaben, werden mathematische Kompetenzen in unterschiedlicher Ausprägung
benötigt. Diesbezüglich unterscheidet das Landesinstitut für Schulentwicklung drei zusammenhängende Niveaustufen. Der Anspruch und die Komplexität nehmen von Niveaustufe zu Niveaustufe zu.
Niveaustufe A: Wiedergabe von Begriffen und Sätzen, Beschreibung und Verwendung gelernter und geübter Verfahren in einem abgegrenzten Gebiet
Niveaustufe B: Selbstständiges Bearbeiten bekannter Sachverhalte unter Verknüpfung von Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten aus verschiedenen mathematischen Gebieten
Niveaustufe C: Planmäßiges Bearbeiten komplexer Gegebenheiten um selbstständig zu Lösungen, Begründungen Folgerungen, Interpretationen und Wertungen zu gelangen.
Das Auseinandersetzen mit mathematischen Problemen auf den unterschiedlichen Niveaustufen soll in einem Unterricht geschehen, der selbstständiges Lernen und Kooperationsbereitschaft sowie die Entwicklung von Durchhaltevermögen,
Zuverlässigkeit und Ausdauer, Genauigkeit, Sorgfalt und Verantwortungsbereitschaft, Urteilsfähigkeit und kritisches Reflektieren zum Ziel hat.
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Februar 11th, 2009
… Die jeweiligen Schulbücher an den Schulen bieten den Lehrern fertige Stoffverteilungspläne zum Kauf und z.T. zum Download auf den jeweiligen Webseiten an.
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Februar 11th, 2009
Im KMK-Papier von 2003 wurden Bildungsstandards für den Mathematikunterricht verabschiedet (http://www.kmk.org/fileadmin/doc/Bildung/IVA/IVA-Beschluesse/Bildungsstandards/103-1_MSA-Mathe.pdf). Hierbei wird in allgemeine mathematische Kompetenzen und inhaltsbezogene mathematische Kompetenzen unterschieden. Zu den allgemeinen mathematischen Kompetenzen gehört:
- Mathematisch argumentieren
- Probleme mathematisch lösen
- Mathematisch modellieren
- Mathematische Darstellungen verwenden
- mit symbolischen, formalen und technischen Elementen der Mathematik umgehen
- Kommunizieren
Inhaltsbezogene mathematische Kompetenzen, welche im Bildungsplan Ba.-Wü. auch inhaltlich ausformuliert sind (http://www.bildung-staerkt-menschen.de/service/downloads/Bildungsstandards/Rs/Rs_M_bs.pdf).
- Leitidee Zahl
- LeitideeMessen
- Leitidee Raum und Form
- Leitidee funtionaler Zusammehang
- LeitideeDaten und Zufall
- (Leitidee Modellieren- nur im Bildungsplan als inhaltsbezogene Kompetenz ausgewiesen).
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Februar 11th, 2009
In meiner wissenschaftlichen Hausarbeit habe ich mich mit den Aspekten der Allgemein Bildung beschäftigt. Außer Frage steht, dass mathematik, deutsch, Politik, etc. zur Allgemein Bildung gehört - dies liegt am (leider) häufig noch immer vorherrschenden humanistischen Bildungsverständnis. Ich dachte bisher immer, dass die ökonomische Bildung mit der legitimation als allgemeinbildendes Gut zu kämpden hat. Überrascht hat mich, dass die Mathematik im KMK-Papier ihren allgemeinbildenden Stand verteidigt. Dort steht: “Mathematikunterricht trägt zur Bildung der Schülerinnen und Schüler bei, indem er ihnen insbesondere folgende Grunderfahrungen ermöglicht, die miteinander in engem Zusammenhang stehen:
- technische, soziale und kulturelle Erscheinungen und Vorgänge mit Hilfe der Mathematik wahrnehmen, verstehen und unter Nutzung mathematischer Gesichtspunkte beurteilen
- Mathematik mit ihrer Sprache, ihren Symbolen, Bildern und Formeln in der Bedeutung für die Beschreibung und Bearbeitung von Aufgaben und Problemen inner- und außerhalb der Mathematik kennen und begreifen
- in der Bearbeitung von Fragen und Problemen mit mathematischen Mitteln allgemeine Problemlösefähigkeit
erwerben.” …
Ich denke, dass dies zu einem anderen Mathematik verständnis bei den Schülern führen kann, wenn man es schafft diese “Hintergrund” Aspekte zu verdeutlichen.
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Februar 11th, 2009
Heute war mein erster Schultag. Natürlich war ich auch ein wenig aufgeregt. Viel zu schreiben gibt es nicht. Habe mit meinen Mentorinnen den (vorläufigen) Stundenplan erstellt und mit ihnen das Schulhaus angeschaut. Eine Besonderheit meiner Schule sind die Doppelstunden und der Schulsozialarbeiter. Im Lehrerzimmer gibt es eine High Tech Kaffeemaschine und eine Spülmaschine :-). Die Klassenzimmer sind wie üblich mit Overhead Projektor und Tafel ausgestattet. Mehr kann ich noch nicht sagen. Ich bin gespannt.
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Februar 10th, 2009
Link zum KMK-Beschluss.
http://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2001/2001_10_19_Wirtschaftl_Bildung.pdf
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Februar 7th, 2009
Ein guter Einstieg in den Unterricht endet mit einer Überschrift an der Tafel/auf einer Folie. Die ÜS ist in einer Frage formuliert. -> Die Schüler beantworten die Frage im Stundenverlauf.
Der Einstieg soll die Schüler:
- motivieren
- das Thema der Stunde benennen
- Fragestellungen aufnehmen
- einen Gesprächsanlass bieten
- die Schüler informieren
- die Klasse disziplinieren (für Ruhe sorgen)
- vor ein Problem stellen (kognitive Dissonanz –> http://www.sn.schule.de/~sud/methodenkompendium/module/1/5.htm)
- mit ihren Vorerfahrungen einbeziehen.
In den nächsten Unterrichtsstunden soll beim Einstieg mit einer Folie darauf geachtet werden, dass die Folie mindestens 30 Sekunden unkommentiert auf dem Projektor liegt.–> Bilder wirken lassen! Ebenso nach Möglichkeit den Satz zur Überleitung bzw. Weiterarbeit vorformulieren.
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Februar 7th, 2009
1. Geschichte
2. Karikatur
3. Bild
4. Comic
5. Realie
6. Schaubild
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Februar 7th, 2009
Geographie unterrichten lernen: Die neue Didaktik der Geographie konkret von Hartwig Haubrich
Politik-Didaktik: Praxishandbuch für die Sekundarstufe I und II von Sibylle Reinhardt
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Februar 7th, 2009
Bereits am dritten Tag des Referendariats weiß ich, was ich am Ende des Refs. können muss. Das Seminar beschreibt folgende Lehrerkompetenzen:
- Realschullehreranwärter sind in der Lage, die Lehrerrolle zu übernehmen und zu gestalten.
- … können die eigene Person, die Erziehungs- und Unterrichtsarbeit reflektieren.
- … sind bereit und in der Lage, an schulische Entwicklungsprozesse mitzugestalten.
- … haben die Fähigkeit, Rahmenbedingungen von Schule und Unterricht zu erkennen und die Erkenntnisse in erzieherischer Verantwortung handelnd auf die Unterrichts- und Erziehungswirklichkeit zu übertragen.
- … können Lernvoraussetzungen und Verhalten Jugendlichen in der Realschule einschätzen.
- … können mit Kollegen zusammenarbeiten.
- … können mit Eltern zusammenarbeiten.
- … sind in der Lage, mit anderen für die Schule bedeutsamen Partnern zusammenzuarbeiten.
- … können Störungen und Konflikte beschreiben, analysieren und einschätzen.
- … können Beratungsgespräche mit unterschiedlichen Gesprächspartnern führen.
- … können Lehr- und Lernprozesse planen und gestalten.
- … können Lehr- und Lernprozesse verstehen und auswerten.
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